Norm-Informationen:
Datenbanken:
Veraltete Normen:
Klassifikation:
ST*N
Preisgruppe:
Preisgruppe 8
Bezeichnung:
Prüfung von Oberflächen auf radioaktive Kontamination mittels Wisch- oder Klebeprüfung - Teil 1: Probenahmeverfahren
zitierte Normen:
ÖNORM S 2607 (2018 11 01)
ersetzte Normen:
ÖNORM S 2607-1 (2003 11 01)
identische Norm:
Registriert als:
ÖNORM S 2607-2
Autor:
Komitee 088 Strahlenschutz
Referenz:
übersetzt in:
de
english text:
Radioactive contamination testing of surfaces with wipe or adhesive test - Part 1: Sampling methods
Description:
Eine Kontamination kann mittels direkter oder indirekter Messung ermittelt werden. Eine indirekte Messung mittels Wisch- oder Klebeprobe wird dann zu wählen sein, wenn zB die Oberflächenbeschaffenheit, eine eventuell vorhandene Hintergrundstrahlung oder die Art der Strahlung eine direkte Messung nicht zulässt. Diese ÖNORM soll zur Vereinheitlichung der Durchführung von Wisch- oder Klebeproben dienen und damit zu einer besseren Vergleichbarkeit der Messergebnisse beitragen. Diese Verfahren können zur Prüfung von Oberflächen von Anlagenteilen, Geräten und Einrichtungen sowie von Wänden und Fußböden auf radioaktive Verunreinigungen angewendet werden. Eine radioaktive Oberflächenkontamination setzt sich im Allgemeinen aus einem entfernbaren und einem nicht entfernbaren Anteil zusammen. Dabei hängt das Verhältnis der beiden Anteile unter anderem vom Material, der Oberflächenbeschaffenheit, dem Radionuklid und seiner chemischen Form ab. Das beschriebene Verfahren ist geeignet, eine radioaktive Kontamination unter Berücksichtigung eines Entnahmefaktors mit ausreichender Genauigkeit zu ermitteln.
francoise:
Essai de contamination radioactive des surfaces par l'essai de friction ou de collage - Partie 1: Méthodes d'échantillonnage